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Doch dann können sich die Sinne im Laufe des Aufenthalts mehr und mehr erholen, Ruhe und Stille tanken, die Augen in die Ferne laufen lassen, das wunderbar weiche Wasser genießen, viel Zeit in der Natur verbringen. Weil nur eines der Häuser das ganze Jahr von einem Ehepaar bewohnt ist, das aber tagsüber zur Arbeit nach Villefort geht, haben Gruppen das Dorf fast völlig für sich allein.

Wir haben in der Vergangenheit verschiedene Tagungszentren ausprobiert, aber keines gefunden, das so ideal für unsere Art der Arbeit wie dieser Weiler. Anfangs wird der weite Weg beklagt, doch schon nach kurzer Zeit wird festgestellt, das die Anreise sich lohnt. Frankreich ist im Unterschied zu Deutschland sehr dünn besiedelt, und man kann dort Ruhe und Einsamkeit finden und ungestört arbeiten.

Die Atmosphäre des Weilers unterstützt den Gruppenprozess und trägt zu tiefen und einmaligen Erfahrungen und Begegnungen bei. Hilfreich ist dabei durchaus, dass wir keinen Luxus finden, sondern einfache Aufenthalts- und Übernachtungsmöglichkeiten. Nach einer Woche weiß man wieder, mit wie wenig man auskommen kann, und wie übertrieben die Komfortansprüche oft sind. Für viele Teilnehmer ist die Lebensqualität, die sie dort finden, der eines Hotels weit überlegen.

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